Reisen mit Hund

Was war eigentlich zuerst da – das Wohnmobil oder der Hund?

Wir hatten uns dazu mal umgehört… die einen hatten erst ein Wohnmobil und sind dann auf den Hund gekommen … die anderen – so wie auch wir – hatten erst einen Hund und dann erst das Wohnmobil.

Zwar haben wir das Wohnmobil nicht wegen unserem Hund angeschafft, aber es hat sicher dazu geführt, dass wir uns früher dazu entschlossen hatten.


Camping mit Hund überall erlaubt?

Reisen mit Hund ist im Wohnmobil auch viel einfacher, als die Urlaube in Hotels oder Ferienwohnungen zu verbringen. Allerdings setzt das ja voraus,  dass man überhaupt mit Hund anreisen darf.

Natürlich gibt es auch Stellplätze und Campingplätze, wo keine Hunde erlaubt sind, aber die werden eben dann auch von uns auch nicht angefahren.

Aber es gibt auch Campingplätze, da sind Hunde willkommen. Da gibt es sogar extra Auslaufbereiche , Hundestrände und Hundeduschen.

Und da wo ein Hund ist, bleibt er meist auch nicht lange allein …

Wir haben eine ganz interessante Website entdeckt, auf der speziell hundefreundliche Campingplätze präsentiert werden: http://www.hundecamping.de


Spaßfaktor?

Camping macht uns und unserem Hund viel Spaß. Paula freut sich immer, wenn sie das Wohnmobil sieht, wedelt mit der Rute und kann es kaum erwarten, endlich hineinzuspringen.
Sobald der Motor angeht, legt sie sich in ihre „Fahrposition“ vor den Beifahrersitz und steht erst wieder auf, wenn die Fahrt langsamer wird.

Natürlich sind die Hunde unterschiedlich und sicher gibt es auch ängstliche Hunde. Dann sollte man seinen Hund langsam ans Wohnmobil und das Reisen gewöhnen und erst einmal nur kurze Strecken fahren.

Paula fuhr von Anfang an gerne Auto und natürlich Wohnmobil. Sie verknüpft ja auch nur positive Dinge damit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geht´s endlich weiter?????


Was ist alles zu beachten

Sicherheit
Der Hund sollte unserer Ansicht nach auf jeden Fall im Wohnmobil gesichert werden.
Natürlich ist das jedem seine eigenen Entscheidung, ob und wie der Hund gesichert wird. Aber für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, denn im Falle eines Falles möchten wir nicht, dass unsere Paula ungesichert durch die Frontscheibe fliegt.

Unserer Auffassung nach ist im Fahrerhaus auch der sicherste Platz für den Hund. Wenn man keine befestigten Gitterboxen in der Garage oder im Wohnraum hat, sollte ein Hund über den Sicherheitsgurt gesichert sein. Hierzu gibt es spezielle Adapter für Hundeleinen.

Unsere Fellnase hat ein Geschirr an und wird mit diesem Adapter am Sicherheitsgurt festgemacht. So hat sie etwas Spielraum und kann sich während der Fahrt auch mal bewegen. Aber weiter als bis zum Cockpit kommt sie nicht.

 

Reisen ins europäische Ausland

Bei Reisen ins europäische Ausland sind je nach Land unterschiedliche Einreisebestimmungen zu beachten, bevor ein Hund „eingeführt“ werden darf.

Eines haben sie jedoch alle gemeinsam:
– der blaue EU-Heimtierausweis muss mitgeführt werden
– die Tiere müssen elektronisch gekennzeichnet bzw. ab dem 4.7.2011 mit
einem Microchip ausgestattet sein
– Impfung gegen Tollwut

Auf der Website http://www.mit-hund-und-kegel.de/html/einreise.html findet ihr alle Informationen für Urlaub mit Hund in den verschiedenen europäischen Ländern.

Wir haben auch immer eine Kopie des Stammbaums dabei um so unter Umständen nachweisen zu können, dass es sich um keinen „Listenhund“ handelt. Gerade in Dänemark wird dies empfohlen.

 

Was sollte man mitnehmen?

Klar, auf jeden Fall das gewohnte Futter, nach Bedarf Leckerlis und in jedem Fall ausreichend Wasser.
Wir haben im Wohnmobil Futternäpfe aus Kunststoff. Diese haben sich bewährt, sind sie doch leicht und robust und leicht zu reinigen.

Für unterwegs haben wir eine Trinkflasche. Da Paula nur nur am Morgen und am Abend Futter bekommt , brauchen wir für unterwegs – außer vielleicht Leckerlis – nichts weiter mitnehmen.

Natürlich hat Paula auch immer ihre Lieblingsspielzeuge dabei –  ihren Leuchtturm,  ihren Ball, den Kong und ihr Plüschtier.



Eine spezielle Hunde-Reise-Decke haben wir nicht mehr dabei, da unser Hund sich nur selten drauf gelegt hat. Aber wir haben ja immer eine Fleecedecke an Board, die sie natürlich bei Bedarf nutzen kann.
Im Wohnmobil haben wir mittlerweile einen Hochflorteppich zum Wohlfühlen.

Und für die Seitenbank, die Paula ihr „eigen“ nennen darf, habe ich einen Schonbezug genäht, das Original-Rückenpolster wurde entfernt und durch ein schmaleres Polster ersetzt. Damit hat sie genügend bequeme Plätze zum Ausruhen und Schlafen.

Draußen liegt sie meist auf dem Vorzeltteppich oder auf der Wiese.

Ansonsten haben wir ihre Fellbürste, eine Zeckenzange und einen Putzhandschuh für den groben Dreck (notfalls auch einen Eimer :)) dabei.
Auch haben wir einen Maulkorb aus Nylon für den kurzzeitigen Gebrauch dabei. Paula ist keinefalls „bissig“, aber in einigen Städten kann es sein, dass man sonst nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch auf Fähren mitgenommen wird.

Was immer dabei ist, egal ob am Wohnmobil oder am Strand: ein Erdhaken und eine lange Leine mit einer Sicherheitsfeder. So können wir sie überall anlegen und sie hat dennoch einen gewissen Radius, in dem sie sich frei bewegen kann. Es ist ja fast nirgendwo erlaubt, Hunde frei herumlaufen zu lassen.

Da unsere Paula eine Wasserratte ist und nicht nur ins Wasser geht, wenn es uns passt, haben wir uns einen Bademantel angeschafft. Diesen bekommt sie in der ersten Zeit im Wohnmobil an, damit sich die „Sauerei“ in Grenzen hält, wenn sie sich ihr nasses Fell ausschüttelt.

Im Sommer fahren wir immer die Markise aus um für genügend Schatten zu sorgen, für den Strand haben wir einen Sonnenschirm dabei.