Lenz

Wir waren hier am Lenzer Hafen für ein Wochenende im April 2017.

8m

Der kleine Hafen befindet sich in Lenz, einem Ortsteil der Gemeinde Fünfseen, nahe der Inselstadt Malchow. Fünfseen ist eine Gemeinde in der Mecklenburgische Seenplatte.

Wir sind gerne an den vielen Seen von Mecklenburg unterwegs.
Daher hatten wir uns den Stellplatz am Lenzer Hafen schon einmal im Herbst angesehen, doch da war er da geschlossen.

Am Freitag Nachmittag war nur ein Wohnmobil vor uns da und so bekamen wir einen der beiden vorderen Plätze direkt am Wasser. Es war zwar nicht so warm, aber zumindest regnete es nicht.

Nach der Anmeldung machten wir noch einen kleinen Erkundungsspaziergang über den Stellplatz. Der Stellplatz ist auf dem Gelände des Lenzer Hafen direkt am Kanal zwischen Plauer See und Petersdorfer See.
Weitere Informationen zum Stellplatz gibt es hier: http://reisenmitwohnmobilundhund.de/stellplatz-am-lenzer-hafen/

Danach gingen wir mit Paula zum Hundestrand bzw. auf die angrenzende große Wiese. Es war noch Vorsaison und Menschenleer.  Es war total stürmisch und der See war aufgewühlt, eine Welle an der anderen brach sich am Ufer.

Paula hatte hier genügend Platz zum Toben. Zum Abkühlen legte sie sich schon Wasser.
Mehr Informationen zum Hundestrand gibt es hier: http://reisenmitwohnmobilundhund.de/hundestrand-lenz-am-plauer-see/

 

Dann relaxten wir ein bisschen und beobachteten den regen Schiffsverkehr auf dem Kanal.

 

Nach dem Abendessen machten wir uns auf zu einem kleinen Abendspaziergang.

Trotz der Wolken gab es sogar noch ein bisschen Sonnenuntergang. Paula machte es sich dazu bequem.

In der Nacht begann es zu regnen und mit dem Wind zusammen, war es sehr laut. Irgendwann hörte es jedoch auf und der Morgen erwachte mit Vogelzwitschern und hinter den Bäumen konnte man den Sonnenaufgang erahnen.

Dann kam die Sonne hinter den Bäumen hervor. Bei Sonne sah es hier gleich viel freundlicher aus. Es versprach ein herrlicher Tag zu werden.

Und es war auch schon zu dieser recht frühen Zeit reger Schiffsverkehr auf dem Kanal.

Später machten wir uns auf zu einer Wanderung am Plauer See entlang. Paula war total aufgeregt.

Es war noch immer sehr stürmisch und daher auch recht kalt. Der See schimmerte in der Sonne in verschiedenen Farben. Einfach schön.

Aufgrund der Wetterlage hatte man auch eine sehr gute Sicht rund um den Plauer See wie z.B. Plau am See oder auch auf den Campingplatz auf der Halbinsel Plauer Werder.

Unterwegs gab es noch Sprüche mit dem Bezug zum Ort „Lenz“ zu entdecken … und dann viel uns gleich das Lied „Veronika, der Lenz ist da“ ein.

Bevor unsere eigentliche Wanderung losging, kühlte sich Paula noch ein bisschen ab.

Geplant war ursprünglich bis zu den Campingplätzen bei Zislow zu laufen. Allerdings war es so kalt und windig, dass wir nur bis zu einem Vorsprung gingen und dann umdrehten. Das Wetter war typisches Aprilwetter,  meist schien zwar die Sonne, ab und zu regnete es aber auch.

Der Weg war schmal, führte bergauf und bergab durch den Wald und immer in Sichtweite des Plauer Sees. Es war ein Naturweg, der als Wander- und Radweg ausgewiesen ist.

Immer wieder gab es größere oder auch kleinere Badestellen, die Paula alle ausprobierte. Und es lagen auch viele schöne Stöcke bereit, die sie mitgeschleppt hat.

 

Der Weg wurde dann so unwegsam, dass wir den Aufstieg wagen mussten. Paula wartete bereits oben auf uns.

Wieder zurück in Lenz tobte Paula noch ausgiebig durch das Wasser.

Insgesamt sind wir 4 km gewandert und waren 2 1/2 Stunden unterwegs. Paula ist mindestens das 3-4-fache gelaufen. Entsprechend k.o. war sie natürlich.

Da sich das Wetter stabilisierte und es in der Sonne sehr angenehm war, holten wir die Stühle raus und setzten uns in den Windschatten des Wohnmobils. Es war auch absolut nicht langweilig. Ein Schiff nach dem anderen fuhren vorbei.

 

Es hätte sogar fast einen Zusammenstoß gegeben, weil „Möchtegern-Kapitäne“ die Strömung nicht beachtet hatten …

     

Leider zogen später dann öfter dunkle Wolken auf und es regnete immer wieder recht kräftig. Paula interessierte das überhaupt nicht,  sie lag bis zum Abend nur müde herum.

Nach dem Abendessen lichtete sich der Himmel ein wenig. Also gingen wir mit Paula noch eine kleine Runde und hatten Glück. Die Sonne war gerade am Untergehen … wenn auch zwischen den Wolken.

 

Am nächsten Morgen war am Himmel zunächst alles grau. Der Wind hatte aber etwas abgenommen. Nach dem Frühstück jagten wir Paula noch ein bisschen über die Wiese. Es tröpfelte leicht.

Da noch genügend Zeit war, machten wir noch einen Abstecher nach Plau am See und aßen ein Fischbrötchen. Auf dem Weg dorthin schauten wir noch bei den Campingplätzen in Zislow vorbei … dabei kamen wir auch durch Adams Hoffnung durch 🙂



 

Unterwegs kamen wir auch am Bärenwald Müritz vorbei … einen Bären haben wir von der Straße aus gesehen. Also ein neues Ziel bei nächsten Mal … und es gab jede Menge Rehe links und rechts der Straßen, ob in Dörfern oder entlang der Autobahn.