Groß Quassow am Woblitzsee im April 2017

Der 24-Stunden-Dienst bei der Feuerwehr wurde zum Ende noch mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt.

Nach einem kleinen Frühstück ging es dann los. Beim Stöbern in Stellplatzführern sind wir auf den Stellplatz Wohnmobilpark Havelberge in Groß Quassow am Woblitzsee aufmerksam geworden. Offiziell gehört er zum Camping und Ferienpark Havelberge.
Unseren Bericht zum Campingplatz gibt es hier: http://reisenmitwohnmobilundhund.de/wohnmobilpark-havelberge-am-woblitzsee/

Wir waren hier Ende April/ Anfang Mai 2017 für 2 Tage. Wir wollten für eine Nacht nicht soweit von zu Hause weg.
Der Müritz Nationalpark bietet sich da geradezu an.

Nach 99 km Bundesstraße und 1 1/2 Stunden Fahrt bei Sonnenschein und blauem Himmel durch eine herrliche Landschaft kamen wir am Campingpark an.

Zunächst bekamen wir eine Übersicht mit den freien Plätzen und zogen los.

Der Campingplatz ist sehr schön und wegen der Hanglage terrassenförmig angelegt.
Wir hatten Glück, es war noch ein Wohnmobilstellplatz mit Blick auf den Woblitzsee frei. Es war zwar hier auch etwas windiger und schattiger,  aber die Nähe zum See und damit zum Hundestrand waren ausschlaggebend.


 

Und dann ging es auch gleich hinunter zum See.

Paula war so ein Energiebündel und konnte es kaum mehr erwarten. Nach langer, langer Zeit kam auch mal wieder ihr Leuchtturm zum Einsatz. Sie hatte ihn sichtlich vermisst, denn sie gab ihn erst einmal nicht mehr her. Sie rannte und sprang über die Wiese und wieder ins Wasser, freute sich sichtlich. Erst nach ein paar Minuten war der Wunsch, den Leuchtturm aus dem See zu retten, wieder größer. Es war eine Freude ihr zuzusehen.

  

Und ab … immer dem Leuchtturm hinterher …

… abtauchen …

… gerettet …

Erst nach einer ganzen Weile erkundeten wir den Campingplatz.  Wir spazierten unten am Ufer entlang, wo erst der kleine Hafen, dann die Zeltwiese für die Wasserwander, dann der Strand mit herrlichem Sand sowie die Liegewiese kam. Es gab da auch einen kleinen Imbiss, wo wir uns seit langem mal wieder ein Eis gönnten.

   
 

Weiter ging es vorbei an der Sauna, dem Kanuzentrum, an neuen und alten Häusern sowie Wohnwagen, die gemietet werden können, und einem kleinen Supermarkt, den Sanitäranlagen und dem Restaurant.  Auf dem Geländes Campingparks gibt es auch einen Kletterwald und einen Bereich für Kinderanimation.

 

Überhaupt wird viel getan, um die Gäste unterhalten, auch die Hunde werden nicht vergessen. Alle Informationen sind in einem Heftchen für die ganze Woche zu finden.

Wieder zurück am Wohnmobiltranken wir draußen noch Kaffee. Allerdings hatte der Wind sehr zugenommen und es wurde doch recht frisch. So verlagerten wir alles wieder rein. Paula war endlich in der Entspannungsphase.

Vor dem Abendessen machten wir nochmal einen Gang zum Hundestrand und zur Wiese. Auf dem See und der Havel, die direkt am Platz vorbei führte, war noch eine ganze Menge los … naja, es war Walpurgisnacht bzw. Tanz in den Mai.

 

 

Amnächsten Morgen ging es pünktlich zum Sonnenaufgang um 5 :30 Uhr raus. Paula war schon top fit. Der „Rest“ wurde erst nach 8 Uhr munter.

Nach dem Frühstück erkundeten wir den Bereich außerhalb des Campingplatzes.  Vor der Schranke gibt es noch weitere Stellplätze sowie die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung.

Nach ein paar hundert Metern durch den Wald führte eine Brücke über die Havel. Gleich dahinter lag der Sportplatz, wo Volleyball, Basketball oder auch Fußball gespielt werden konnte.



Anschließend daran kam die riesengroße Hunde Wiese,  wo ab und zu auch Hundeanimation stattfinden soll.

Etwas weiter kam dann der kleine Bahnhof von Groß Quassow.  Zufällig kamen auch eine Bahn vorbei, die aber wohl nur bei Bedarf hält. Hier fährt die Kleinseenbahn zwischen Mirow und Neustrelitz… Etwa stündlich, aber erst in die eine Richtung und eine weitere Stunde später in die andere.

Da wir am Tag zuvor nicht über den gesamten Campingplatz gelaufen sind, führte uns unser unser Rundgang noch über den hinteren Bereich des Campingplatzes.   Hier ist noch eine ganze Siedlung mit neuen Ferienhäusern und einem Badesee für Kinder. Es ist ein riesiger Platz, aber wirklich schön angelegt.

Während Paula sich ausruhte, machten wir ein bisschen Bürokram … Blog schreiben usw.

Nach einer Pause ging es mit Paula noch einmal hinunter zum Hundestrand.


Natürlich kam das, was wir schon befürchtet hatten. Der Leuchtturm verfing sich im Ast eines Baumes und fiel nicht wieder herunter.  So ein Pech. Paula rannte wie wild auf der Wiese umher und suchte den Leuchtturm. Wie sollten wir ihr vermitteln, dass er weg war.

Dann packten wir traurig und zerknirscht zusammen. Nachdem nun der Leuchtturm am Baum hing und die Sonne dazu auch noch gänzlich hinter den Wolken verschwunden war.

Intuitiv folgte ich jedoch meinem Bauchgefühl das mir sagte, dass der Leuchtturm durch den starken Wind heruntergefallen sein könnte. Ich lief also noch einmal auf die Wiese … im Baum war kein Leuchtturm mehr zu sehen. Oh Gott, wenn er ins Wasser gefallen ist, dann schwamm er sicher schon die Havel hinunter. Ich lief die Böschung hinunter und siehe da, der Leuchtturm lag  nur 10 cm vom Uferrand entfernt.

Der Leuchtturm war wieder da, aber Paula war dennoch traurig, weil es  wieder nach Hause ging. Auch wir waren traurig.

 

Auf dem Heimweg kamen wir noch einmal durch Neustrelitz durch. Es ist eine sehr nette Kleinstadt und es lohnt sich, hier mal einen Stopp zu machen. Auf dem Kreisverkehr steht eine „Strelitzie“ … daher kommt wohl auch der Name …
Es gibt auch am Hafen einen kleinen Stellplatz, denn wir uns auch noch schnell anschauten