Erfurt

An einem Advents-Samstag im Dezember 2016 ging es für einen Tagesausflug nach Erfurt. Für ein ganzes Wochenende war in der Vorweihnachtszeit keine Zeit. Und wir waren diesmal auch mit dem Zug unterwegs.

 

Zwischenstop in Leipzig … die Stadt ist auf jeden Fall auch eine Reise wert …



Bei strahlend bauem Himmel und Sonneschein kamen wir in Erfurt an. Perfekt für eine Stadterkundung.

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen und zugleich die größte Stadt Thüringens. Sie ist bereits über 1270 Jahre alt.  Entsprechend gab es hier auch sehr viele schöne sanierte „alte“ und vor allem auch „mittelalterliche“ Gebäude zu sehen.

 

Erfurt soll lt. verschiedenen Quellen einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands haben. Und das ist sehr gut vorstellbar. Viele der Häuser wurden restauriert und das Stadtbild ist wirklich sehr ansprechend.







Ein Wahrzeichen Erfurts ist die Krämerbrücke.
Sie ist 120 m lang und sie ist mit 32 Häusern bebaut.
Damit ist sie die längste komplett bebaute und
bewohnte Brückenstraße Europas.

 

 

 

In dieser historischen Backstube werden noch nach traditioneller Art Brot und Brötchen gebacken. Echt lecker!

Das Ensemble von Dom St. Marien und der St. Severi Kirche ist schon beeindruckend. Der Dom ist die älteste Kirche in Erfurt.

 

Blick über die Stadt vom Dom aus …

Auch von der Zitadelle Petersberg hat man einen guten Blick über die Stadt. Wir haben es aus Zeitgründen jedoch nicht geschafft, diese zu besuchen. Die Zitadelle ist die einzige weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas.

 

Weihnachtsmärkte gab es in Erfurt sehr viele. So war auf dem Platz vor dem Dom der größte Markt …

… hinter dem Dom war der mittelalterliche Weihnachtsmarkt.

Und es gab auch einen „Puffbohnen-Weihnachtsmarkt“
Was ist aber eine Puffbohne?

Die Puffbohne ist eine Bohnenart, die  in Erfurt besonders gut gedieh und die schon im Mittelalter ein wichtiges Nahrungsmittel dort war .
Heute ist die Puffbohne ein Maskottchen und der Spitzname für gebürtige Erfurter.

Auf diesem Weihnachtsmarkt gab es echte Feuerzangenbohle und leckere mittelalterliche Speisen.

Und es gab auch besondere Begegnungszonen in Erfurt …

 

Unterhalb des Domes gibt es den berühmten Baumstriezel. Es hatte sich auf jeden Fall gelohnt, sich dafür anzustellen. Das ist so was von lecker!

Die Geschichte des Baumstriezels ist wenig erforscht. Der Ursprung dieses Rohrkuchens liegt im Burzenland und in Siebenbürgen. Der Baumstriezel war das Gebäck für Familienfeste. Quelle: wikipedia.de

 

Auch ein schöner Tag geht mal zu Ende …